Medienecho

Fränkischer Tag v. 12. Mai 2023 S.6

Rede zum Jahrestag des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine am 24.2.2023 auf dem Maxplatz

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Europäerinnen und Europäer,

Lwiw, Irpin, Mariupol, Butscha, Kramatorsk, Odessa, Saporischschja, Isjum, Lyman, Kertsch, Cherson, Kiew, Charkiw und zuletzt Bachmut – diese Städte sind zum Symbol für das fruchtbare Leid der Ukrainerinnen und Ukrainer in diesem Krieg geworden. Der brutale russische Angriffskrieg hat dieses Leid seit dem 24. Februar 2022 über die Menschen gebracht. Seit einem Jahr Krieg in der Ukraine, seit einem Jahr Zerstörung, seit einem Jahr verheerende Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen durch die russischen Truppen.

Der Angriff auf die Ukraine ist ein Epochenbruch, der uns alle in eine andere Zeit gestürzt hat. Eine Zeit, die seit einem Jahr gezeichnet ist von Krieg, Gewalt und Flucht. Dieser Angriff erschüttert Europa und die Europäische Union als Raum des Friedens und der Verständigung. Und er hat eine Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft in Europa und den USA mit den Menschen in der Ukraine ausgelöst.

Diese Solidarität zwischen Menschen ist lebensrettend: sie hilft Geflüchteten, Menschen in Not, die Schutz suchen, ein Dach über dem Kopf, Essen und Kleidung, weil sie alles zurücklassen mussten. Es ist dem Verein Bamberg UA, der Stadt Bamberg, dem Migrantinnen- und Migrantenbeirat, Freund statt fremd, Bamberg hilft Ukraine und allen anderen Spender:innen und Unterstützer:innen zu verdanken, dass in Bamberg von Anfang an Hilfe für die Menschen organisiert war. Das ist bis heute ein starkes Zeichen!

Wir alle sind solidarisch mit den Menschen, die in der Ukraine ihr Land verteidigen und verneigen uns vor ihrem Mut, mit dem sie für ihre Rechte auf Eigenständigkeit, Souveränität und Demokratie kämpfen. Wir alle sind solidarisch mit den Geflüchteten, den Hilfe- und Schutzsuchenden, den Menschen in existentieller Not. Das ist unsere Pflicht als Mitmenschen, als Bambergerinnen und Bamberger, aber auch als Europäer*innen und Europäer. Und darin dürfen wir nicht nachlassen.

Dass wir hier in Frieden leben, ist nicht selbstverständlich. Dass wir in Bamberg und Bayreuth, in Kulmbach und Coburg und nicht in Irpin, Butscha, Saporischschja oder Kiew geboren sind, ist nicht unser Verdienst. Dass wir hier in Frieden leben haben andere vor Jahrzehnten für uns verhandelt.

Wir erinnern uns: 1957 wurde die Europäische Gemeinschaft von den sechs Mitgliedstaaten Belgien, der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden gegründet. Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, damit zukünftig keines der beteiligten Länder gegen das andere Krieg führt. Über viele Verhandlungen und Verträge ist die Europäischen Union entstanden, zu der inzwischen 27 Länder gehören. In dieser Union wird verhandelt, nicht geschossen.

Die Menschen in der Ukraine, die Frauen und Männer und Kinder, die täglich vor den russischen Raketenangriffen in die Keller flüchten – auch sie wünschen sich nichts so sehr wie Frieden. Aber einen Frieden, der die territoriale Unabhängigkeit und demokratische Freiheit in ihrem Land bewahrt. Ein ungerechter Friede ist keine Lösung, weil er den Keim neuer Gewalt in sich trägt. Mehr noch, ein ungerechter Friede würde all jene auf der Welt bestärken, deren Machthunger kein Recht und keine Regeln kennt.

Dem gegenüber steht das Zusammenleben in einer europäischen Gemeinschaft. Dass die Ukraine zu dieser europäischen Familie gehört, haben Olaf Scholz, Emanuel Macron, Mario Draghi und Ursula von der Leyen immer wieder betont. Auch dies ist ein wichtiges Zeichen der Solidarität. Umgekehrt ist der Beitrittswunsch der Ukraine ein Symbol für den Wunsch nach Stabilität, Gemeinschaft, Unterstützung gegen die Aggression aus Russland und ja – nach Frieden.

Wir im Verein Europa in Bamberg sind dankbar für die Anstrengungen, die auf beiden Seiten unternommen werden, damit eines Tages Beitrittsgespräche zwischen der Ukraine und der Europäischen Union aufgenommen werden. Auch wenn dieser Prozess noch länger dauern wird – für uns als Europäerinnen und Europäer in Bamberg seid ihr längst ein Teil der europäischen Familie. Wir stehen an eurer Seite – ihr gehört zu uns!

 

Michaela Reimann
Vorsitzende Europa in Bamberg e.V.
24. Februar 2023

Unser Vorstandsmitglied Dr. Robert Craig zum Tod der Queen (September 2022)

Am Freitag 9. September wurde unser britisches Vorstandsmitglied, Dr. Robert Craig, als Gast zum ‚Tagesgespräch‘ im Bayern 2 eingeladen, um den Tod der Queen Elizabeth II und dessen Nachwirkungen für das Vereinigte Königreich zu besprechen. Den Link finden Sie hier und den Mitschnitt hören Sie hier.

Stadtecho Bamberg Januar 2022

„Bamberger*innen gründen Europa-Bündnis“

Bamberg, 30. Juni 2021 – Heute wurde der Verein „Europa in Bamberg“ gegründet. Er versteht sich als überparteiliches Bündnis zur Förderung internationaler Solidarität, Toleranz und Völkerverständigung in Sinne der Europäischen Idee.

Ziel des Vereins ist es, als Bürger*innen Bewegung lokal in Bamberg zum Erhalt der europäischen Vision und zur Förderung eines europäischen Geistes beizutragen. Angestrebt werden dazu der Austausch und die Begegnung von Europäer*innen und europäisch gesinnten Menschen durch Aktionen, Information und Diskussion sowie die aktive Vernetzung von Akteur*innen, die dieses Ziel fördern wollen.

Die Initiator*innen des Bündnisses, die sich seit über einem Jahr unter den Bedingungen der Pandemie für diese Vereinsgründung engagiert haben sind Rudolf Schubert, Michaela Reimann, Alexandra von Rohr, Dr. Marco Depietri und Gerald Fenn. Sie bilden das erste fünfköpfige Vorstandsgremium des neu gegründeten Vereins und tragen gemeinsam zum Gelingen des Projekts bei.

 „Europa, das sind wir alle“, davon sind die Gründer*innen nachhaltig überzeugt. „Europa lebt nicht allein durch die Institutionen in Brüssel, nicht nur durch die Politik der Mitgliedstaaten, sondern durch die aktive Gestaltung des Alltags im Sinne der Europäischen Idee durch uns als Bürgerinnen und Bürger,“ ergänzt Michaela Reimann, die zusammen mit Rudolf Schubert die erste Doppelspitze im Vorstand bildet.  

Der laut seiner Satzung überparteiliche und weltanschaulich neutrale Verein erfreut sich schon bei der Gründung breiter Unterstützung. So zählen Oberbürgermeister Andreas Starke, Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp und Dritter Bürgermeister Wolfgang Metzner zu den 21 Gründungsmitgliedern.     

„Gemeinsam wollen wir Europa eine Stimme geben,“ ergänzt Co-Vorsitzender Rudolf Schubert. „Wir wollen für lebendige Aktionen sorgen, die Europa sichtbar machen. Vor allem aber wollen wir das Zusammenleben aller Menschen in Bamberg, unabhängig von ihrer Herkunft fördern. Getreu dem europäischen Motto der ‚Einheit in Vielfalt‘.“

Der Verein freut sich auf Anfragen interessierter Bürgerinnen und Bürger, aber auch jeglicher Organisationen, die sich gegenüber der Europäischen Idee offen zeigen. Weitere Informationen sind unter der Email über info@europa-in-bamberg.de erhältlich. Die Webseite des Vereins ist unter www.europa-in-bamberg.de  erreichbar.

Bamberg hat einen neuen Verein: „Europa in Bamberg“ versteht sich als überparteiliches Bündnis zur Förderung internationaler Solidarität, Toleranz und Völkerverständigung im Sinne der europäischen Idee. Ziel des Vereins ist es , „als Bürgerinnen und Bürger Bewegung in Bamberg zum Erhalt der europäischen Vision und zur Förderung eines europäischen Geistes beizutragen“, wie es in der Pressemitteilung…. Hier weiterlesen

Artikel aus Webecho Bamberg (Juli 2021)

Ziel des Vereins ist es, als Bürger*innen Bewegung lokal in Bamberg zum Erhalt der europäischen Vision und zur Förderung eines europäischen Geistes beizutragen. Angestrebt werden dazu der Austausch und die Begegnung von Europäer*innen und europäisch gesinnten Menschen durch Aktionen, Information und Diskussion sowie die aktive Vernetzung von Akteur*innen, die dieses Ziel fördern wollen…. Hier weiterlesen

Artikel aus dem Wiesentbote (Juli 2021)

Ziel des Vereins ist es, als Bürger*innen Bewegung lokal in Bamberg zum Erhalt der europäischen Vision und zur Förderung eines europäischen Geistes beizutragen. Angestrebt werden dazu der Austausch und die Begegnung von Europäer*innen und europäisch gesinnten Menschen durch Aktionen, Information und Diskussion sowie die aktive Vernetzung von Akteur*innen, die dieses Ziel fördern wollen…. Hier weiterlesen

Artikel aus dem Wiesentbote (November 2021)

„Merhaba. Herzlich Willkommen zum Wohnzimmertalk Türkei und EU“. Auf Türkisch und Deutsch begrüßt Moderatorin Alexandra von Rohr die 25 Gäste, die sich online am Freitagabend zum Digitalen Wohnzimmertalk des Vereins Europa in Bamberg e.V. zugeschaltet haben. Neben Interessierten aus Bamberg, aus Kanada, den Mitgliedern von Pulse of Europe aus Coburg und Menschen…. Hier weiterlesen

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